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<  Aufnahmen  ~  Ton Koopman wird am 2. Okt. "70", Radiobeiträge

BeitragVerfasst: Sa 27. Sep 2014, 10:08
BenutzeravatarMaestroMaestroRegistriert: Do 14. Mai 2009, 10:31Beiträge: 199Wohnort: 53639 Königswinter (NRW)
Hallo,

zum 70. Geburtstag von Ton Koopman gibt es u.a. im WDR 3 und BR-Klassik Radiobeiträge.

Zitat:
Alte Musik für ein lebendiges Publikum - 03.10.2014: Ton Koopman – Cembalist, Organist und Dirigent

Von Michael Arntz

Am 2.Oktober feiert er 70. Geburtstag. Wenn Ton Koopman Cembalo spielt, bewegt sich der ganze Körper, und man hört Holz und Mechanik seines Instruments. Auch sein Orgelspiel ist geprägt von einer lebendigen Artikulation, und seine mutigen Tempi überraschen Publikum und Kollegen.
Kritiker beschreiben seine Musizierweise als "ungeheuer präsent", als "lebendig-entspannt - im besten Sinne menschlich". Seine Bach’schen Kantaten erklingen "direkt, mitreißend, lebendig musiziert".
Begonnen hatte er in den 1970er Jahren als "enfant terrible" der Alten Musik: langer Bart, wilde Haarmähne, gewaltige Brille. Als er 1973 gemeinsam mit Philippe Herreweghe Bachs Johannes-Passion aufführt, stehen die jungen Musiker in Jeans und Pullover auf der Bühne - und bitten Amnesty International, eine Rede zu halten. Die "Altlinken" zählen heute zu den wegweisenden Pionieren der historischen Aufführungspraxis.

Schon 1968 lehrt Koopman Cembalo an der Hochschule Zwolle. Um 1970 ruft er sein erstes Barockorchester "Musica Antiqua" ins Leben. 1979 gründet er das "Amsterdam Baroque Orchestra", 1992 den "Amsterdam Baroque Choir". 1994-2004 arbeitet er u.a. an der Einspielung aller Bach’schen Kantaten.
Eine Gesamt-Aufnahme mit Referenz-Status.
Produktion: WDR 2014
Redaktion: Dagmar Töpfer
WDR 3 Musikporträt | Freitag, 3. Oktober 2014, 15.05 - 16.00 Uhr


Zitat:
Das Musik-Feature Ton Koopman zum 70. Geburtstag (III)

Freitag, 03.10.2014
19:05 bis 20:00 Uhr

BR-KLASSIK

Familiengeist
Ton Koopman und die Alte Musik
Von Michael Arntz
Wiederholung am Samstag, 15.05 Uhr
Teil IV: 20.05 Uhr

Um 1970 steht das Musikleben der Niederlande vor großen Veränderungen. Eine lebendige Alte- und Neue-Musikszene etabliert sich. Junge Musiker wehren sich gegen die Vormacht der traditierten Institutionen. Die großen Orchester und Chöre sind nicht im Stande, alte Werke historisch informiert aufzuführen bzw. den Besetzungswünschen der neuen Musik gerecht zu werden. In diesen bewegten Zeitläufen entwickelt sich der junge Ton Koopman. 1966 beginnt er sein Studium: Cembalo, Orgel und Musikwissenschaft. Im selben Jahr gründet er ein Kammerensemble und um 1970 sein erstes Barockorchester "Musica Antiqua". Koopmans Cembalospiel wird als leidenschaftlich und körperlich empfunden. Wenn er in die Tasten greift, klingen Holz und Mechanik. Sein Orgelspiel ist geprägt von einer sprachhaften Artikulation, die zügigen Tempi verschrecken so manchen Zeitgenossen.
Koopman wird zu einem Suchenden. Bis heute studiert er unablässig die historischen Quellen. Sein Ziel dabei ist jedoch immer die lebendige Aufführung, und zwar mit Musikern, die er als Freunde, als Familienmitglieder betrachtet. 1994 beginnt er, sämtliche Bachkantaten einzuspielen - parallel bringt sie Koopman auch aufs Podium. Bachs Kantaten werden vom Plattenteller in den lebendigen Konzertsaal überführt. Nach diesem zehn Jahre dauernden Mammutprojekt macht sich Koopman, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, gleich an die Gesamteinspielung der Werke von Dietrich Buxtehude.

Das Musik-Feature - Hördokumentationen aus der Welt der Klassik

Thematische Wort-Musiksendungen - freitags um 19.05 Uhr, Wiederholung samstags um 15.05 Uhr auf BR-KLASSIK



Zitat:

04.10.2014

WDR 3 Vesper : Bach hat immer das letzte Wort!

Ton Koopman ist eine der führenden Persönlichkeiten der internationalen Alte-Musik-Szene. Am 2. Oktober feiert er seinen 70. Geburtstag.

18:05 - 20:00 Uhr
Ton Koopman zum 70. Geburtstag

Bereits als Elfjähriger saß Ton Koopman auf der Orgelbank. Seit weit mehr als 30 Jahren ist er ein international gefragter Dirigent, Organist und Cembalist, der in so gut wie allen bedeutenden Konzerthäusern zwischen New York, Tokyo, Amsterdam, Lissabon, Berlin und St. Petersburg aufgetreten ist.

Der passionierte und systematische Sammler Ton Koopman mag es, wenn Dinge komplett sind. Das gilt für seine private Sammlung mit alten Stichen und die zahlreichen Gesamtausgaben seiner Privatbibliothek gleichermaßen, wie für seine CD-Einspielung aller Bach-Kantaten und des Buxtehude-Gesamtwerkes mit seinem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir.

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Ton Koopman einer der führenden Köpfe im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis. Seine Musik ist die des 17. und 18. Jahrhunderts, wobei Johann Sebastian Bach an erster Stelle steht. Und so endet jedes Orgelkonzert Ton Koopmanns mit einem Werk des Thomaskantors, denn "Bach hat immer das letzte Wort!".

Von Gela Birckenstaedt

Redaktion: Richard Lorber


Grüße und "Happy Birthday"
Francesco da Zappa


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