Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in D:\www\www790\phpBB3\common.php on line 106 www.CLAVIERonline.net • Thema anzeigen - Ein neues Cembalo, noch nicht fertig
 
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<  Instrumenten-Galerie  ~  Ein neues Cembalo, noch nicht fertig

BeitragVerfasst: Mi 21. Mai 2014, 10:45
BenutzeravatarAssistentAssistentRegistriert: Di 22. Dez 2009, 16:05Beiträge: 37Wohnort: Wuppertal
Liebe Forianer,

Lange wurde wieder mal nichts von mir gehört, da ich wieder mit einem Neubau beschäftigt bin.

Seit Ende 2012 ist dies der Nachbau des (sehr) großen Silbermann-Doubles im Museum in Berlin (Länge mit Rahmen 267 cm). Die Meinungen gehen auseinander, ob dieses Original um 1740 von Gottfried Silbermann oder 25 Jahre später von seinem Neffen Johann Heinrich gebaut wurde. Das ist mir aber ziemlich egal.
Das Gehäuse und der wunderbar in Rahmen-und-Füllung konstruierte Deckel sind aus Eichenholz gefertigt, der Unterboden Kiefer, der Resonanzboden aus Fichte, Stege aus geschwärztem Birnbaum, Springer und Rechen aus Elsbeere, die Klaviatur negativ Ebenholz/Elfenbein.

Ich versuche, alles was in Berlin original zu sein scheint (selbst die Kuratorin ist sich hier und da nicht ganz sicher) 1 : 1 nachzubauen. Bis jetzt fertig sind das Gehäuse mit Resonanzboden, der dreiteilige Deckel, das Vorsatzbrett und das selbstgedrechselte sechsbeinige Gestell. Das letztere findet sein Vorbild im Gottfried-Silbermann Hammerflügel von 1740 im Schloss Sanssoucis, da das Cembalo im MIM spätere Empire-Beine aufweist.

Derzeit arbeite ich an der Klaviatur des Untermanuals, bis Ende der Sommerferien sollen dieses und das Obermanual sowie die drei Rechen fertig sein.
Die Koppel wird wieder eine "sächsische" sein, wie das ursprünglich im Original so war: Die Springer des Obermanual-Achtfußes haben unten eine getreppte Form
In die kleine Stufe greift das Tastenende des unbeweglichen Obermanuals ein, das lange hintere Ende des Springers ("Dogleg") wird dann von der Untermanual-Taste mitgenommen, wenn dieses eingeschoben ist. Dann nämlich positionieren sich kleine aufgeleimte Klötzchen unter dieses Dogleg und nehmen es mit. Der Vorteil: Nur der Springer selbst kommt beim Koppeln als zusätzliches Spielgewicht dazu. Die OM-Tasten bleiben unbewegt. Außerdem kann das Staggering (die Abfolge des Anreißens) präziser gestaltet werden (theoretisch!).

Mal sehen!

Das Werk wird übrigens komplett patiniert. Alles soll so wirken, als sei es schon 200+ Jahre alt.

Töne werden hoffentlich Anfang 2015 zu hören sein.
Dann melde ich mich wieder mit mehr Bildern.

Es grüßt aus dem Tal der Wupper


Michael
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BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2014, 09:24
BenutzeravatarAssistentAssistentRegistriert: Di 22. Dez 2009, 16:05Beiträge: 37Wohnort: Wuppertal
Jetzt sind auch die Klaviaturen fertig: Unten Ebenholz mit Arkaden aus geschwärztem Birnbaum, oben schwarzes Birnbaum mit Elforyn-Belag.
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