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<  Konzerte  ~  Mahan Esfahani am 15.09.2013 in der Kölner Philharmonie

BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2013, 10:04
BenutzeravatarMaestroMaestroRegistriert: Do 14. Mai 2009, 10:31Beiträge: 199Wohnort: 53639 Königswinter (NRW)
Hallo,

Zitat aus dem Kölner Stadtanzeiger:

Zitat:
Mahan Esfahani: Das Cembalo singt

15.09.2013 -
Energiereicher Abend voller Emotionen: Der erfolgreiche Cembalist Mahan Esfahani gibt sein Debüt in der Kölner Philharmonie mit der Academy of Ancient Music.

»Ich bin Mahan Esfahani und ich spiele Cembalo« – die Entschlossenheit, mit der Mahan Esfahani das sagt, lässt keinen Zweifel daran, dass er nicht nur Beruf, sondern Berufung in der Musik gefunden hat. »Die Kunst des Cembalospielens ist die Kunst des Timings, die Kunst, Zeit und Raum zwischen den Noten zu verstehen und zu manipulieren, und wenn man das beherrscht, ist man ein Meister des Cembalos. «

Geboren wurde Mahan Esfahani in Teheran, er zog mit seinen Eltern bereits in jungen Jahren in die Vereinigten Staaten, erhielt Klavierunterricht bei seinem Vater und entdeckte als Teenager das Cembalo für sich. Er ist der erste Cembalist, der von der BBC zum » New Generation Artist« ernannt wurde. England entdeckte er als neue Wahlheimat – und diese Liebe zu England teilt er mit Georg Friedrich Händel, dem Mahan Esfahanis Debüt in der Kölner Philharmonie gewidmet ist.
Das Cembalo zum Singen bringen

»Die Leute fragen mich manchmal, ob es nicht seltsam ist, einen Hintergrund als Iraner zu haben, und ob es nicht seltsam ist, ein Instrument wie das Cembalo zu spielen. Die Welt ist heute ganz anders, als sie vor hundert oder fünfzig oder zweihundert Jahren war, und Kultur ist menschlich, Kultur gehört allen.« Mahan Esfahani gilt als Shootingstar der Alte-Musik-Szene und tritt auch als Organist und Dirigent in Erscheinung.

Insbesondere wenn man ihn mitder Academy of Ancient Musik zusammen erlebt, wenn man das feine Spiel seiner Mimik beobachtet, die jede emotionale Nuance der Musik widerspiegelt, wenn man seine enorme Energie spürt, bekommt man eine Ahnung, warum er in England eine musikalische Heimat gefunden hat.
Multikulturell

Gleichzeitig wird offenbar, dass dieser multikulturell gebildete junge Mensch sich überall dort auf dem Erdball wie selbstverständlich zu Hause fühlt, wo Musik mit Ernsthaftigkeit und Leidenschaft, mit Perfektion und Fingerspitzengefühl gespielt wird. Mahan Esfahani liebt die persische Küche, er interessiert sich für Etymologie und hat eine Schwäche für tschechische Kultur und Geschichte – eine wichtige Lehrerin für ihn war die tschechische Cembalistin Zuzana Ružicková.

Vielleicht hat sie diese besondere Begabung für das Zwiegespräch mit dem Instrument bei Mahan Esfahani erkannt und gefördert, die er folgendermaßen beschreibt: »Ich bin stolz, wenn jemand zu mir sagt, dass ich das Cembalo zum Singen bringe. Das ist das, was ich am besten kann – nicht schnelle Finger, nicht bestimmte Effekte, sondern einfach die Vorstellung, dass das Instrument singt und spricht.«
»Wir leben in einer großartigen Zeit«

Das musikalische Gespräch mit der Academy of Ancient Music ist ein besonders intensives und inniges. Seit 1973 besteht dieses Kammerensemble, das von dem Cembalisten Christopher Hogwood gegründet wurde. Die Mitglieder gehörten damals zu den Pionieren der Alte-Musik- Bewegung und vieles von diesem Geist ist noch heute spürbar.

Wie das Ensemble seinen packenden Musizierstil über die Jahre bewahren konnte und von seinem Konzertmeister Pavlo Beznosiuk immer wieder neue Impulse bekommt, ist eines der Geheimnisse der Academy of Ancient Music. Dass ihre Mitglieder sich nur allzu gern von der Begeisterung Mahan Esfahanis anstecken lassen und aus der Zusammenarbeit ein gegenseitiges Geben und Nehmen entsteht, ist in jedem Moment spürbar.

»Wir leben in einer großartigen Zeit, in der wir an so vielen Kulturen und Erfahrungen so einfach teilhaben können«, sagt Mahan Esfahani. »Was, wenn nicht das, sollte zu einer Welt führen, in der wir einander besser verstehen.«


Das Programm wird wie folgt aussehen:

Mahan Esfahani Orgel, Cembalo

Academy of Ancient Music
Pavlo Beznosiuk Konzertmeister

Georg Friedrich Händel
Prélude e Capriccio HWV 571
für Tasteninstrument

Georg Friedrich Händel
Chaconne F-Dur HWV 485 (vor 1706?)
für Tasteninstrument

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso D-Dur op. 3,6 HWV 317
für zwei Oboen, Fagott, konzertierende Orgel, Streicher und Basso continuo

Georg Friedrich Händel
Suite für Cembalo Nr. 1 B-Dur HWV 434 (1720)

Georg Friedrich Händel
Fuge für Cembalo Nr. 1 g-Moll HWV 605 (1717/18)

Mahan Esfahani spielt die Fuge Nr. 1 g-Moll als Mittelsatz in der Suite Nr. 1 B-Dur

Georg Friedrich Händel
Konzert für Cembalo oder Orgel und Orchester g-Moll op. 4,1 HWV 289

Mahan Esfahani spielt das Konzert g-Moll op. 4,1 auf der Orgel

Pause

Georg Friedrich Händel
Wassermusik HWV 348–350 (1717)
Suite F-Dur HWV 348 (1717)
Suite D-Dur HWV 349 (1717)
Suite G-Dur HWV 350 (1717)


Link zur Kölner Philharmonie:
http://www.koelner-philharmonie.de/vera ... ng/111499/

Francesco da Zappa


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